Häufige Fragen und
klare Antworten
(historische Seite: Kampagne 1998)

  1. Warum sollte ich teilnehmen?
  2. Wie wird man GesellschafterIn?
  3. Welche Verpflichtungen und welcher Arbeitsaufwand kommen auf mich zu?
  4. Was passiert, wenn ich aus München wegziehe?
  5. Wieviel muß ich zahlen, was bekomme ich zurück?
  6. Die Kosten sind alle netto, wie funktioniert das mit der Mehrwertsteuer?
  7. Welches Risiko gehe ich ein?
  8. Welche Organisationen und Personen stehen hinter der GbRmbH?
  9. Was ist, wenn die Anlage keinen Strom mehr erzeugt?
  10. Welche Kosten entstehen für Wartung und Rückbau?
  11. Wie kommen die 920 kWh zustande?

Ist Ihre Frage nicht dabei oder nicht ausreichend beantwortet worden?
Wir helfen Ihnen gerne weiter:
Solar-Hotline: 089 - 48 99 71 34 oder solar@greencity.de

1. Warum sollte ich teilnehmen?
  • Durch eine Teilnahme können Sie Ihre Stromversorgung für viele Jahre komplett auf Ökostrom umstellen. Ihr ökologisches Engagement wird dabei auch finanziell belohnt.
  • Außerdem geht von der Photovoltaik-Anlage eine wichtige Symbolwirkung aus, da wir mit einer entsprechenden Anzahl von Teilnehmern die bisher größte Bürgerbeteiligungsanlage der Welt errichten.

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2. Wie wird man GesellschafterIn?
  • Gesellschaftervertrag vollständig und Unterlagen an die Gesellschaft zurücksenden. Alle weiteren Arbeiten übernimmt die Geschäftsführung. Sollten Sie Hilfe beim Ausfüllen benötigen, unterstützt Sie unsere Solar-Hotline gerne.

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3. Welche Verpflichtungen und welcher Arbeitsaufwand kommen auf mich zu?
  • Der laufende Geschäftsbetrieb wird von der Geschäftsführung erledigt, der Einzelne erhält lediglich eine Abrechnung sowie eine Einladung zur Jahreshauptversammlung, bei der man sich aber auch vertreten lassen kann.
  • Alle Gesellschafter sind Mitinhaber einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, also Kleinstunternehmer. Um negative Auswirkungen abzuwehren, ist zum einen die Haftung der Gesellschaft beschränkt, zum anderen wird ein umfangreiches Versicherungspaket abgeschlossen.

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4. Was passiert, wenn ich aus München wegziehe?
  • Der Vertrag mit den Stadtwerken ist auf Rechtsnachfolger übertragber, d.h. die Anteile können frei verkauft werden. Damit der Käufer ebenfalls die kostendeckende Vergütung bekommt, muß er jedoch Stromtarifkunde bei den Stadtwerken sein.
    Da wir innerhalb der Gesellschaft einen gewissen Puffer haben, kann der Anteil auch gesellschaftsintern verkauft werden.

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5. Wieviel muß ich zahlen, was bekomme ich zurück?

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6. Die Kosten sind alle netto, wie funktioniert das mit der Mehrwertsteuer?
  • Die Gesellschaft muß beim Kauf der Anlage zunächst wie jeder andere auch den Brutto-Anlagenpreis bezahlen. Nach ca. 2 Monaten erstattet das Finanzamt die 16% Mehrwertsteuer (die in diesem Zusammenhang "Vorsteuer" heißt) jedoch zurück, da die gekaufte PV-Anlage unser "Arbeitswerkzeug" darstellt.
  • Die Teilnehmer überweisen deshalb zunächst den entsprechende Nettobetrag plus die anfallende Mehrwertsteuer in Höhe von DM 2.158,40 pro kWpeak. Nach ca. zwei Monaten bekommt die Gesellschaft die Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurück und überweist sie wieder an die einzelnen Gesellschafter.
  • Um den Teilnehmern die, wenn auch nur kurzfristige, Bereitstellung der Mehrwertsteuer zu ersparen, streckt die Gesellschaft diesen Betrag auf Wunsch vor diesen Betrag vor. Die anfallenden Zinsen von ca. DM 54,- pro kWpeak sind zusätzlich einmalig an die Gesellschaft zu überweisen.
  • Da die Gesellschaft die Vorsteuer beim Anlagenkauf zurückbekommt, muß sie im Gegenzug aus ihren Erlösen Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen. Von den DM 2,32 brutto, die wir als "Vorsteuerabzugsberechtigte" eigentlich von den Stadtwerken bekommen, beleiben uns deshalb genau DM 2,00 netto übrig.
    Übrigens: Privatpersonen bekommen grundsätzlich nur DM 2,00, nicht DM 2,32!

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7. Welches Risiko gehe ich ein?

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8. Welche Organisationen und Personen stehen hinter der GbRmbH?

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9. Was ist, wenn die Anlage keinen Strom mehr erzeugt?
  • Ertragsausfälle aufgrund technischer Probleme, Sturm, Hagel, etc. und Vandalismus sind durch eine spezielle Elektronikversicherung abgedeckt.
  • Die Module haben eine Leistungsgarantie von mindestens 10 Jahren.

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10. Welche Kosten entsehen für Wartung und Rückbau?
  • Mit regelmäßigen Wartungsarbeiten innerhalb der nächsten 10 Jahre ist nicht zu rechnen. Für alle Fälle werden jedoch über die ersten 6 Betriebsjahre Rücklagen für evt. auftretende Reparaturen gebildet. Reparaturen werden der Gesellchaft nur in Rechnung gestellt, sofern sie nicht durch Garantieleistungen oder Versicherungsschutz abgedeckt sind.
  • Untersuchungen zu Rückbaukosten von PV-Anlagen durch öffentliche Forschungsinstitute etc. ...liegen heute noch nicht vor. Eine detaillierte Aufstellung durch die Firma ENERSYS Ernergiesysteme Gehrlicher lässt Rückbaukosten in Höhe von DM 176,- pro kWpeak erwarten (Stand 1998). Die Aufstellung kann auf Wunsch bei der Gesellschaft eingesehen werden.

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11. Wie kommen die 920 kWh zustande?

Dieser Wert stellt eine realistische Ertragsprognose dar. Referenzdaten liefern Anlagen, die am Standort München seit längerem in Betrieb sind und von den Stadtwerken München vermessen werden. Dieser Wert wird sowohl vom geographischen Standort (in Süddeutschland ist die Einstrahlung höher als in Norddeutschland) als auch von den lokalen Gegebenheiten beinflußt (Abschattung, Dachneigung, Orientierung, etc.). Daneben spielt hier auch das technische Konzept eine bedeutende Rolle (siehe techn. Beschreibung: Wir setzen daher das trafolose Strangkonzept ein).

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